„Sie schulden mir 1,2 Millionen Euro.”
Vier Monate nach dem Tod ihres Vaters steht ein Mann in Maras leerem Restaurant und sagt ihr, dass sie eine Summe schuldet, die sie in drei Leben nicht verdient. Nicolo Castellan bietet ihr keine Wahl an, sondern eine Tür: bezahlen — oder beweisen, dass ihr Vater nichts genommen hat.
Ein Jahr in seinem Haus an der Elbe. Zugang zu allen Büchern. Und Männer am Tor, die nicht dort stehen, um Mara aufzuhalten.
Mara sagt Ja. Nicht aus Angst. Sondern weil sie die Einzige ist, die einen Grund hat, ihrem Vater zu glauben.
Was sie nicht einkalkuliert hat: dass hinter der kalten Fassade des gefährlichsten Mannes der Stadt jemand steckt, der nachts Klavier spielt, weil er sonst nicht sagen kann, was er denkt. Dass sie in seinem Haus zum ersten Mal seit Jahren wieder isst. Und dass die Wahrheit über ihren Vater nicht nur einen Mörder betrifft — sondern auch den Mann, in den sie sich gerade verliebt.
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