Autor: Ulli G

Welche Holzarten eignen sich für die Brandmalerei?

Grundsätzlich sollte für die Brandmalerei unbehandeltes Holz benutzt werden. Um ein wirklich schönes Ergebnis zu erzielen empfiehlt es sich mit weichen, hellen Hölzern zu arbeiten, die eine ebene Struktur aufweisen. Optimal sind Linde, Birke, Ahorn und Pappel. Mit diesen Hölzern sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt und die Motive kommen perfekt zur Geltung.
Schwierig zu bearbeiten sind harte, dunkle Hölzer mit einer ausgeprägten Maserung. Daher ist es nicht ratsam mit Eiche, Buche, Kiefer und Fichte zu arbeiten. Sollte es doch notwendig sein Brandmalerei auf einem dieser Hölzer anzufertigen, muss unbedingt eine höhere Brenntemperatur eingestellt werden.

Spanplatten, MDF, chemisch behandeltes, versiegeltes oder verleimtes Holz sind absolut ungeeignet für die Pyrographie.

Letzte Arbeitsschritte und Finish

Ist das Motiv komplett fertig gebrannt wird das Werkstück nochmals mit sehr feinem Schleifpapier abgeschliffen. Verwende dazu am besten 120er oder 180er Schleifpapier und schleife vorsichtig die Oberfläche. Bevor es an das Finish geht muss der Schleifstaub sorgsam entfernt werden.
Das fertige Brand-Motiv kann vor dem endgültigen Lackieren mit Farbe veredelt werden. Dazu können hochwertige Buntstifte, Ölbuntstifte oder Acrylfarben zum Einsatz kommen. Zum Abschluss wird das Brandmal-Kunstwerk mit Öl, Lack oder Wachs versiegelt.

 

Beachte: Auch mit Lack versiegelte Brandmalkunst sollte vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt werden. Brandmale könnten sonst sehr schnell verblassen.