Sven Hillenkamp – Erde

Als Jans Leben zu kippen beginnt, ist er noch ein Kind. Die Mutter stirbt früh, der Vater kann ihm keinen Halt geben. Die erlebte Verlorenheit wird zum stetigen Begleiter. Doch Jan ist sich selbst nicht durchsichtig und strebt unaufhaltsam nach einem Selbstbild, das ihn trägt. Weder in der Liebe, noch mit Gleichgesinnten oder in einer sinnstiftenden Betätigung findet Jan jenen Halt, nach dem er sich sehnt. In seiner schmerzhaften Entwicklung offenbart sich eine Allgemeingültigkeit menschlicher Existenz. Wer sind wir, wenn Erleben und Vorstellung nicht in Einklang gebracht werden können? Die hohe Sensibilität und Genauigkeit der Sprache von Sven Hillenkamp erzeugen ein soghaftes Lektüreerlebnis von beeindruckender Wucht. Ein Roman von unvergleichlicher Unmittelbarkeit und Intensität.

 

 

Quelle Amazon

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