Wir Menschen, die Tiere im Wald und definitiv fast jede Büropflanze dieser Welt –
alle mĂĽssen irgendwann sterben. Zieht der Tod in unserem Umfeld ein, bringt er
Schmerz mit und hinterlässt Lücken in unseren Reihen und Herzen, die nur schwer
oder gar nicht wieder zu schlieĂźen sind. Oft denken wir dann: warum, warum,
warum? Und genau hier setzt dieses Buch an, denn als Biologin geht Jasmin
Schreiber den Dingen gern auf den Grund. Sie sieht sich an, was Leben ĂĽberhaupt
ist und was mit uns im Laufe der Zeit passiert, wenn wir altern. Sie betrachtet die
Zellen, aus denen wir bestehen, wir treffen mit ihr ungewöhnlich jung gebliebene
Kiefern, schwimmen mit unsterblichen Quallen und durchschreiten gemeinsam das
Tal der Trauer. Am Beispiel ihres verstorbenen Hamsters Hermine erfahren wir
außerdem, was passiert, wenn ein Körper verwest. Und wieso dieser Prozess auch
Chancen birgt – für andere. Denn es lebt und stirbt sich einfach besser, wenn wir
verstehen, dass der Tod zwar unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen.
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