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Vierundzwanzig Stunden, drei Erinnerungen, drei Geheimnisse

„Bis gleich“, sagte Emma, als sie ihr Elternhaus für immer verließ. Zehn Jahre ist es nun her, dass die fünfzehnjährige Emma spurlos verschwand. Ihre Mutter Marlene hat nie aufgehört zu hoffen, auch wenn die Polizei längst von einem Verbrechen ausgeht und Marlenes Ehe an der Tragödie zerbrach. Jetzt will sie ihr Haus verkaufen und in einer anderen Stadt einen Neuanfang wagen.

Beim Ausräumen von Emmas Zimmer macht sie eine Entdeckung: Versteckt im Bett ihrer Tochter liegt deren Tagebuch. Was Marlene darin liest, erschüttert sie zutiefst. Die letzten Wochen vor Emmas Verschwinden zeigen die Geschehnisse in einem völlig anderen Licht – und Marlene muss erkennen, dass sie damals vieles nicht gewusst hat.

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