Fips ist eine Straßenmaus.
Er lebt von Brotkrumen, Stille und schnellen Entscheidungen. Gefühle sind Luxus, Nähe ist gefährlich. Bis er Vera begegnet – einem Mädchen, das ihn nicht verjagt.
Ein Mädchen, das selbst nirgendwo sicher ist. In ihrem Haus wohnt Kälte. Worte schneiden wie Messer, Schritte lassen den Boden erzittern. Fips versteht nicht alles, aber er versteht genug. Vera trägt etwas Schweres in sich, das kein Kind tragen sollte. Als ein tragischer Unfall den Vater aus ihrem Leben reißt, scheint für einen Moment alles still zu sein. Zu still. Doch Erlösung fühlt sich anders an. Vera wird fortgebracht. Fips bleibt zurück. Und plötzlich ist die Welt wieder so, wie sie immer war: groß, laut und ohne Trost.
Eine Geschichte über Verlust, Loyalität und die Frage, ob selbst die Kleinsten Spuren hinterlassen.
Wer rettet wen – wenn beide gerettet werden müssen?
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