Catherine Hokin – Das geraubte Kind

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Berlin, 1944: »Nein! Nicht mein Kind!«, fleht Annaliese, und ihre Stimme bricht, als sie verzweifelt gegen das Fenster schlägt. Aber niemand würdigt sie eines Blickes, während der Mann in der SS-Uniform mit ihrem Baby davongeht …

Regungslos liegt sie auf dem Kinderbett. Ihr Hals brennt vom stundenlangen Schreien, doch ihre Tränen fallen noch immer. Ihr Herz wurde entzweigerissen, als die Nazis ihr das Einzige im Leben genommen haben, was sie noch hatte – ihr Kind. Aber während sie sich in den Schlaf weint, gibt Annaliese sich ein stummes Versprechen: Sie wird ihr geliebtes Kind wiederfinden. Koste es, was es wolle.

Berlin, 1979: Die Anwältin Evie ist in die Stadt gereist, um die vielen grausamen Fälle der vermissten Kinder, die ihren Müttern während des Krieges entrissen wurden, aufzuklären. Eines dieser Kinder war Sebastian, dessen vergilbte Geburtsurkunde eine herzzerreißende Geschichte erzählt. Evie spürt sofort eine tiefe Verbundenheit zu ihm, und schwört sich, alles zu tun, um dem gebrochenen Mann zu helfen.

Während sie sich durch alte Akten wühlt, stößt sie auf ein verblasstes Zeitungsfoto. Ihr bleibt das Herz stehen, als ihr klar wird, dass ihr gesamtes Leben eine Lüge ist – und dass diese Lüge ihre und Sebastians Vergangenheit unwiderruflich miteinander verknüpft …

Quelle Amazon

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